Von Adina, 7. September 2017

Unsere tägliche Frühstücksfrage – oder: Warum es gute Gründe für mymuesli gibt

leere mymüsli Dosen Detail

Ich gestehe: Auch ich finde Butter-Toast mit Aprikosenmarmelade zum Frühstück ’ne Wucht. Da man davon aber eine unverhältnismäßig große Menge verzehren muss, um satt zu werden und somit schon beim Frühstück die tägliche empfohlene Zuckermenge* überschreitet, verzichte ich in der Regel darauf. Ausnahme: London-Kurztripps mit Kontinental-Frühstück im B+B.

Frühstück? Bitte gesund!

Da meine Disziplin, einen relativ gesunden Lebensstil zu pflegen, am Morgen noch am größten ist, stehen bei uns als Toast-Alternative nicht Kellogs und Co. auf dem Tisch, sondern Frischkornbrei und Müsli – bitte ungesüßt! Aber ein Müsli ohne Zuckerzusatz zu finden, ist tatsächlich schwer – ohne Crunch, Schokosplits und Honeypops scheint’s auch im Biobereich kaum zu gehen. Stimmt der Zuckergehalt, sagen mir andere Zutaten, wie ungeschroteter Leinsamen oder Chia nicht sonderlich zu. Auch Früchtemüslis mit 30 Prozent Rosinen gehören nicht zu meinen Favoriten. Fertige Nussmüslis bringen den passenden Inhalt soweit mit, schmecken auf die Dauer aber etwas fade und trocken.


Wo bitte gibt’s ein gutes Kindermüsli?

Bedenklich sieht’s auch im Kinderbereich aus. So strotzen fertige Müslis für den Nachwuchs nur so von Süßungsmitteln. Und wenn es darum geht, Kinder nicht von Anfang an, an zu viel „Süß“ zu gewöhnen, sind auch Honig und Agavendicksaft keine wirkliche Lösung. Was also tun? Der Dreijährigen unser fein geschrotetes, ungesüßtes Birchermüsli vorsetzen? Der Versuch sorgt für Missvergnügen. Also: Kindermüsli kaufen und mit hohem Schokoanteil und Crunch mit Rohrzucker punkten? Scheint mir wiederum wenig verlockend. Summa summarum komme ich ums Selbermischen nicht drum rum. Dafür könnte ich alle Zutaten, die mir in den Kram passen, in unserer Verbrauchergemeinschaft einzeln kaufen und anschließend selber mischen. Doch die Vorstellung von zehn angerissenen Zerealientüten in meinem Vorratsschrank schmeckt mir auch nicht.

leere mymüsli Dosen im Karton

Selbermischen mit mymuesli

So riskiere ich nun doch mal einen Blick zu mymuesli, das ja buchstäblich in aller Munde ist, zunehmend die Supermarktregale erobert, und immerhin Bio ist. Bei den Fertigmischungen werde ich schnell fündig. Ein Müsli ohne Zusatz von Süße mit 5,4 g Zucker pro Portion (60g). Wenig Kerne, kaum Exoten, nur getrocknete Früchte und Getreide. Schön! Der Preis ist recht hoch: 7,90 Euro für knapp 600g Müsli. Ich schaue bei den Kinder-Müslis nach. Ich muss mich entscheiden: Zwischen einer Sorte für Prinzessinnen und einer für Abenteurer? Ich habe eine Piraten-Prinzessin zu Hause, deswegen gebe ich beiden Angeboten eine Chance. (Beim Bibi-& Tini-Merchandise-Müsli steige ich gleich aus.) Allerdings ist mir beim Pinzessinnenfrühstück der Getreideanteil zu niedrig und beim Abenteuer der Zuckergehalt zu hoch. Wenn außerdem der Neffe zu Besuch ist, will ich angesichts der rosa-funkel Müsliverpackung nicht schon beim Frühstück die Geschlechterfrage diskutieren.

mymuesli-Mixer – einfach und gut

Nun also: Ran an den Mixer! Basis-Getreide auswählen, Früchte, Nüsse und noch einen kleinen süßen Anteil (es ist noch kein Müsli-Fan vom Himmel gefallen) aussuchen, Kinderspiel. Noch die Dose mit dem Namen des Kindes personalisieren, fertig. Zuckergehalt: 5,8 g pro 60g. Am Ende bin ich bei 9 Euro für 575 g. Puh. Aber das Kind isst ja noch wenig, also kommen wir wohl lange damit hin. Bestellen! Die individuelle Mischung dauert im Versand 1-2 Tage länger. Nach vier Tagen ist das Müsli da, verteilt auf zwei, recht große Verpackungs-Rollen. Da das Müsli gut ankommt, stapeln sich diese bei uns zu Haus nun. Doch die Dosen wegschmeißen? Bringe ich nicht fertig. Nachfüllpacks aus kompostierbarem Material gibt es leider nicht. Warum eigentlich? Das wäre meine Frage an mymuesli. Neben dem Preis ist der anfallende Verpackungsmüll ein Hindernis, regelmäßiger zu bestellen. Und das, obwohl die Qualität absolut stimmt und der Geschmack top ist.


mymuesli Dosen offen Früchtemüsli Lose Müsli von mymuesli

Basteln mit Müslipackungen hat seine Grenzen

mymuesli rückt dem Problem mit zahlreichen Bastelanleitungen und einer Bastelbox für Raketen, U-Boote und Leuchttürme auf den Leib. Wir haben einige Müsli-Dosen lustig bunt gepimpt und zu Kleinkramdosen umfunktioniert. Für den Rest interessiert sich vielleicht die Bastelgruppe in der Kita.
Alles in Allem finden wir mymuesli wirklich gut,wenn nur die Dose nicht wär …

* Die WHO sieht 25 Milligramm zugesetzten Zucker (ohne den Anteil aus Obst, Säften oder Milch) pro Tag aktuell als akzeptabel an.

mymüsli-Dose als Krims-Krams-Dose

Welche Erfahrungen habt Ihr mit mymuesli gemacht? Lasst uns daran teilhaben!

4 Antworten auf Unsere tägliche Frühstücksfrage – oder: Warum es gute Gründe für mymuesli gibt

  1. Silke sagt:

    Ich mag My Müsli auch recht gern, leider auf Dauer ein wenig hochpreisig…
    Über die Dosen freuen sich Kitas, und besonders Früherzieherinnen, Therapeuten etc. ich sammel meine immer für unsere und sie freut sich jedes mal sehr.
    Alles Liebe

  2. Julia sagt:

    Mit dem Müsli ist das wirklich immer so eine Sache. Wenn ich durch die Normalo Supermarktregale schlendere ärgere ich mich richtig über das schlechte Angebot an natürlichen Müslis. Der Zuckergehalt ist teilweise echt katastrophal und das wie du auch sagst schon bei Kindermüslis. MyMüsli scheint hier wirklich eine gute Alternative zu sein die ich bis jetzt noch gar nicht in Betracht gezogen habe. Im Bio Markt gibt es ein paar ungesüßte und wirklich gut schmeckende Müslis doch die gehen auf Dauer ordentlich in den Geldbeutel. Danke also für die MyMüsli Empfehlung, die ich zum BioMarkt nun eine regelrecht preisgünstige Alternative finde 😀

    • Birgit sagt:

      Danke für deinen Kommentar, wenn Du bei mymüsli fündig geworden bist, schreib uns doch einfach deine Zusammenstellung. Dein Blog ist sehr interessant. 🙂

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