Von Birgit, 4. September 2014

Die vegane Zahnbürste aus Bambus

Mit „Moin, Moin aus Hamburg“ meldete sich kürzlich Sebastian von hydrophil.biz  bei uns. Und dort gibt es sie auch, die 100% biologisch abbaubare und vegane Bambus-Zahnbürste. Kompostierbare Zahnbürsten waren schon im März 2012 ein Thema für uns. Leider sind diese, unserer Kenntnis nach, bisher nicht in Serie gegangen. Natürlich habe ich mir die Seite sofort angeschaut und die Zahnbürsten aus Bambus und Nylon mit ihren blauen oder weißen Borsten bestaunt.

Vegane Bambus-Zahnbürste – Die Rohstoffe

Dass Bambus in der Natur recht schnell wächst und manchmal auch dort wo er nicht soll, ist mir bekannt. Auch Nylon kenne ich – als Strumpf oder zu Schürzen verarbeitet – als Kunstfaser. Deshalb fragte ich Sebastian: Aus welchen Stoffen besteht das Nylon 4, damit es biologisch abgebaut werden kann?

Weisse Nylon-Bürsten der hydrophil Bambus Zahnbürste

Sebastian: Nylon 4 ist ein so genannter Bio-Kunststoff, hauptsächlich hergestellt aus Kohlenstoff, Wasser und Luft. Der Unterschied von Nylon 4 zu herkömmlichem Nylon besteht darin, dass Nylon 4 durch seine Belastbarkeit, Hygiene-Beständigkeit und Natürlichkeit besticht. Des Weiteren ist Nylon 4 auf natürlichen Ressourcen basierend hergestellt und somit komplett biologisch abbaubar. Die entscheidenden Faktoren im Zersetzungs-Prozess bzw. im Prozess der Kompostierung sind Luft-Feuchtigkeit, die Temperatur und der Grad an Würmern und Insekten. Abbaubar je nach Bedingungen 4 bis 18 Monate.

Außerdem hat Sebastian noch einige interessante Fakten zum Bambus aufgeschrieben, die ich so zum Teil auch nicht wusste.

Bambus ist ein natürlicher Rohstoff, mit einer hohen Festigkeit und zudem die am schnellsten wachsende Pflanze auf der Welt. Dabei erzeugt die Pflanze erheblich mehr Sauerstoff und bindet während des temporeichen Wachstums (max. 1 m/Tag) deutlich mehr CO2 als Bäume. Das wirkt sich regulierend auf das natürliche Ökosystem und positiv auf die Ökobilanz des Herstellungsprozesses aus.

Hydrophil-Zahnbürste in Blau im Ganzen

Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien. Beim Anbau von Bambus müssen keine Düngemittel oder Pestizide eingesetzt werden, da die Pflanze über eigene, natürliche, antibakterielle Mittel verfügt. Des Weiteren kann die Pflanze die gleichen vorteilhaften Ionen emittieren, die die Bakterien im Mundraum hemmen.

Bambus ist eine,  in Bezug auf Keimbildung, der widerstandsfähigsten Pflanzen auf unserem Planeten und erfüllt somit alle Ansprüche an die Hygiene. So sind wir auf die Idee mit der Bambus-Zahnbürste gekommen.

Kompostierbare Zahnbürste aus Bambus – Die Produktion

Nun wollte ich noch wissen wo der Bambus wächst und wo die Zahnbürste hergestellt wird. Meine Frage an Sebastian: Lasst Ihr die Bambus-Zahnbürste selbst produzieren und wenn ja, wo?

Sebastian: Wir lassen die Zahnbürste in China produzieren, da wo der Bambus natürlich wächst und so nicht unnötig Wasser für die künstliche Bewässerung der Pflanze benötigt wird, also auch wieder der Ansatz der „wasserschonenden Produktion“. Wir pflegen einen sehr engen Austausch mit unserem Partner/Produzenten, um den Produktionsprozess stetig zu verbessern. Es ist auf jeden Fall ein Vorurteil, dass in China nur unter unmenschlichen Bedingungen produziert wird, es gibt dort auch einige „weiße Schafe“ unter vielen „schwarzen Schafen“. Nächste Woche besuchen wir das Werk direkt vor Ort.

Vegane Bambus-Zahnbürste – Die Besonderheiten

Frage an Sebastian: Was ist das besondere an eurer Zahnbürste aus Bambus und worin besteht der Unterschied zu Mitbewerbern?

Sebastian: Der Unterschied zu unserer Hydrophil-Zahnbürste liegt in der Philosophie. Wir versuchen sehr viel Aufklärungsarbeit über unseren Blog und im Gespräch mit unseren Kunden, zu den Themen wasserneutral, vegan und fair zu leisten. Sensibilisierung steht bei uns an erster Stelle, zusammen mit einem Dialog über diese Themen. Nur durch Dialog und Kommunikation kann man zu einem bewussten Konsum anregen und die Welt Stück für Stück positiv verändern.

Wir möchten gern mit Mitbewerbern zusammen arbeiten, gemeinsam kann man bekanntlich mehr erreichen und gerade bei diesem unglaublich wichtigen Thema. Hat leider noch nicht funktioniert.

Hydrophil-Zahnbürsten mit roten und blauen Enden

Eine weitere Besonderheit unserer Arbeit ist, dass wir einen Teil von unserem Gewinn an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua e.V. spenden. Viva con Agua realisiert Trinkwasserprojekte u.a. in Uganda und Äthiopien. Wir wollen mit dem Verkauf unserer Produkte einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Menschen auf der Welt der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen ermöglicht wird. Es kann nicht sein, dass auf unserem Planeten noch immer 760 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und 2,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer sanitären Versorgung.

Kompostierbare Zahnbürste aus Bambus – Die Geschichte dazu

Nun wollte ich noch wissen: Wie seid Ihr vom Wasser auf die Zahnbürste gekommen?

Sebastian: Dadurch, dass wir uns Tag täglich mit den verschieden Facetten und Thematiken rund um unser Wasser beschäftigen, haben wir uns irgendwann gefragt: „Wie ist der Herstellungsprozess bei Produkten bestmöglich für die Ressource Wasser?“ Also wie kann man Produkte so produzieren, dass sie biologisch abbaubar sind ohne eine Gefährdung für unser Grundwasser darzustellen und wie kann man mit möglichst wenig Wasser Produkte produzieren, am besten mit dem kompletten Verzicht auf „Plastik“. Angefangen haben wir mit einem T-Shirt. Es ist heutzutage kein Problem mehr, ein Shirt aus Bio-Baumwolle, ohne künstliche Bewässerung und fair-trade produzieren zu lassen. Wir wollten noch einen Schritt weitergehen und ein Shirt produzieren lassen, welches mit wasserlöslicher und biologisch abbaubarer Farbe bedruckt ist, um möglichst schonend zu produzieren.

Livona- Anmerkung: Das ist uns noch mal eine separate Geschichte wert!

Anschließend haben wir uns weiter dem Thema genähert und sind durch auf einen Zufall auf die Zahnbürste gestoßen. Plastik braucht bis zu 500 Jahre, um vollständig zu „verrotten“. Jede Minute gibt der Einzelhandel in Deutschland 10.000 Plastiktüten aus, 5 Milliarden Tüten sind es pro Jahr allein nur in Deutschland. Damit könnte man 39mal die Erde umwickeln. Plastik ist eines der größten Probleme für unsere Umwelt und für unser Wasser.

Wir wollten einen ersten, kleinen Schritt in die richtige Richtung gehen. Auch wenn eine Zahnbürste nur einen kleinen Teil zur Umweltverschmutzung durch Plastik beiträgt, ist dies auf den Jahresverbrauch jedes Einzelnen doch eine erhebliche, unnötige Müllmenge.

Dann sind wir auf dem Rohstoff Bambus gestoßen. …

Die Hydrophil Bambuszahnbürste – Unser Fazit

Mich beeindruckt der Ansatz bei „wasserneutral UG“, so der korrekte Firmenname, zuerst über unsere Umwelt, unsere Ressourcen, über Verschwendung und zu viel Plastik nachzudenken und etwas ändern zu wollen. Dabei dann, fast automatisch die geeigneten Rohstoffe zu finden und ein alternatives, umweltfreundliches und noch besser, unsere Umwelt nicht belastendes Produkt zu entwickeln. In diesem Fall die 100% biologisch abbaubare und vegane Bambus-Zahnbürste. Sie hat sich nach spätestens 1,5 Jahren wieder in ihre Bestandteile zerlegt. Ein, aus unserer Sicht, konsequent entwickeltes Produkt, bei dem vom Gewinn auch noch ein Teil (immerhin 10%) an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua e.V. gespendet werden. Wenn das nur alle so machen würden.

Verpackung und Varianten von Hydrophil Bambus-Zahnbürsten

Zu kaufen gibt es die kompostierbare Zahnbürste aus Bambus direkt bei hydrophil.biz, in veganen Läden und in verschiedenen Online-Shops, beispielsweise bei kokku.

 

 

44 Antworten auf Die vegane Zahnbürste aus Bambus

  1. Salome sagt:

    Ich versuche seit Beginn des Jahres plastikfrei zu leben und habe seitdem auch schon ein paar Zahnbürsten durch getestet. Keine konnte mich komplett überzeugen, vor allem sind Holzzahnbürsten im Mund oft etwas „sperrig“. Die Hydrophil Zahnbürste macht auf den Bilder einen zierlicheren Eindruck, das macht mich sehr neugierig. Meine derzeitige Zahnbürste von Ecobamboo ist nämlich allmählich hinüber und ich würde mich über einen Nachfolger freuen 🙂

    • Birgit sagt:

      Hallo Salome, Holzzahnbürsten habe ich auch schon getestet, der feuchte Holz Geschmack ist aber gewöhnungsbedürftig und hat mich nicht richtig überzeugt. Gestern Abend habe ich die Bambuszahnbürste das erst mal probiert, das Mundgefühl ist viel angenehmer. Wie waren Sie mit der Ecobamboo Zahnbürste zufrieden?

      • Salome sagt:

        Hallo Birgit,
        mit den ecobamboo Zahnbürsten war ich eigentlich recht zufrieden. Am Anfang war das rauhe Gefühl gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann war es eher komisch wieder eine Plastikzahnbürste in den Mund zu nehmen. Hatten die Bürsten jetzt auch 4-5 Monate, irgendwann ist einfach bisschen was vom Bambus abgesplittert, Borsten haben sie nur am Anfang und ganz wenige verloren. Mein Mann hatte seine schneller verschlissen (er putzt irgendwie wilder 😉 und ist dann auf einen Miswak umgestiegen. Am Anfang auch komisch, aber irgendwie entwickelt man dann eine gute Putztechnik. Alles eine Gewöhnungssache…

  2. Anne sagt:

    Hui, das klingt spannend – auch wenn ich mich immer frage, ob „Bio“-Kunststoffe wirklich so viel sinnvoller sind oder ob wir damit nicht Ressourcen verbrauchen, die woanders benötigt werden. Obwohl: Kohlenstoff, Wasser und Luft…. ist ja eigentlich genug vorhanden, oder?
    Ich würde auf jeden Fall sehr gern eine Bürste testen, da ich mit meiner bisherigen Bambusbürste nicht ganz zufrieden bin, weil die Borsten rausfallen.
    Herzliche Grüße,
    Anne

    • Birgit sagt:

      Hallo Anne, über den Bio-Kunststoff habe ich auch kurz gegrübelt, aber natürliche Bürsten, die nicht vom Tier stammen, sind mir bis jetzt nicht eingefallen. Es gibt da noch die „nachwachsende“ Zahnbürste, das
      Miswak Zahnputzholz, habe ich leider noch nicht probiert.

  3. Martin sagt:

    Ich habe die Zahnburste von Ecobamboo, ein tolles Produkt

  4. Jenny sagt:

    hmmm… Papiertuten.. Ich finde das die Bakterien ansammeln

    • Birgit sagt:

      Hallo Jenny, wie meinen Sie das? Die Zahnbürsten werden darin verpackt. Wenn ich sie benutze, kommt die Bambus-Zahnbürste bei mir anschließend nicht mehr in die Tüte!

      • Jenny sagt:

        Ich denke:
        Der Verpackungsprozess (Einsetzen die Zahnbürsten in Papiertuten bei Arbeiter in China )
        Also die geöffnet Papiertuten sind anfällig fur Schweiß, Wasser, Pilz, Luftfeuchtigkeit.

        • Birgit sagt:

          Hallo Jenny, wie die Zahnbürste das erste Mal aus der Tüte nehmen, können Sie diese kurz in heißes tauchen, wenn Sie da bedenken haben.
          Welche alternative Verpackung würden sie vorschlagen?

  5. André Lindert sagt:

    Ich hatte Anfang Mitte des Jahres von einer Freundin gehört, dass sie auf Bambus/Schweineborsten Zahnbürste umgestiegen ist. Da ich davon noch nie etwas gehört habe, war das erstmal sehr befremdlich… „schmeckt das nach Tier?“ war meine erste Frage. Schön, dass Sie über diese Bambus/Nylon 4 Zahnbürsten so ausführlich berichten, ich bin schon seit einiger Zeit am überlegen mir eine elektrische Zahnbürste zuzulegen, allerdings sind die Wechselköpfe ja auch aus Plastik und ein Akku ist auch noch verbaut, deshalb würde es mich jetzt schon reizen die „hydrophil“-Zahnbürste auszuprobieren. Ich möchte also sehr gerne bei dem Gewinnspiel mitmachen.

  6. anni sagt:

    Hallo, ich bin Prophylaxeassistentin in einer Zahnarztpraxis.An sich finde ich die Idee der Zahnbürste sehr gut (schöne Allternative zum Plastik) und umso besser,dass ein Teil an den guten Zweck geht…Es wäre noch interessant zu wissen ob die Borsten weich sind , sodass man sich keine Zahnhartsubstanzdeffekte schafft (die wirklich sehr empfindlich sein können). Würde gerne mal so eine Zahnbürste zu Demozwecken haben (als Anregung für meine Patienten), nur leider gibt es hier in der Nähe keine Möglichkeit so etwas zu besorgen… Liebe Grüße Anni

  7. Alfred Casutt sagt:

    Also noch benützen wir die Braun Oral B, das neuste Modell mit dem Hochschwingendem Kopf, was die Bürste wirklich ist keine Ahnung! Aber das kleine Bürstchen wird regelmässig ausgetauscht und wandert in den Mülheimer. Falls mal Bambus verwendet wird bitte hier veröffentlichen.
    Ich selber bin 76 Jahre alt, hab noch eigene Zähne, Partner ist 42 Jahre alt noch alle Zähne, aber das wichtigste: Nach dem letzten Zahnarzt besuch kam er nach Hause mit der Botschaft: ER hat NICHT gebohrt!
    Super so einen Fach-Zahnarzt zur Hand zu haben.

  8. Hilde sagt:

    Ich bin dermaßen begeistert von dieser plastikfreien Zahnbürste – ich kannte sie vorher überhaupt nicht. Von so etwas wird viel zu wenig berichtet in der Presse. Nach Plastik-Planet kam kaum noch etwas darüber – oder habe ich nur die falschen Sendungen geschaut? Letztendlich wäre es wichtig diese Art von Informationen noch viel mehr in den Mittelpunkt zu rücken und mit möglichst vielen Menschen zu teilen!

  9. Alessandro sagt:

    Vielen Dank für Ihren Bericht über diese besondere Zahnbürste. Eine wichtige Frage hätte ich noch. Sind die Zahnbürsten in Bezug auf den Stoff Nylon 4 denn auch wirklich plastikfrei? Ich meine es in diesem Sinne, dass doch auch einige der Kommentatoren hier geschrieben haben, dass Sie plastikfrei leben möchten. Selbst wenn der Nylon 4 -Stoff komplett abbaubar ist, muss er deswegen ja noch nicht komplett gesund sein. Oder irre ich mich da und der Nylon-4-Stoff ist komplett gesundheitsverträglich?

    • Birgit sagt:

      Nylon 4 wird aus natürlichen Ressourcen (Kohlenstoff, Wasser und Luft) hergestellt und ist deshalb komplett biologisch abbaubar. Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass Nylon 4 gesundheitsverträglich ist. Ich werde die Frage aber nochmal an Sebastian weiter geben.

  10. Rudi sagt:

    Wow bisher kannte ich diese Art von Zahnbürsten noch gar nicht. Ein sehr ausführlicher Artikel muss ich sagen. Die sollten man dafür mehr Werbung machen, das wird der Umwelt zugute kommen!

    • Sebastian sagt:

      Du sagst es Rudi. Auch ich bin schon umgestiegen auf so eine alternative Zahnbürste. Meine Familie war anfangs erst skeptisch aber nach und nach sind sie zu der Überzeungung gekommen, das man der Umwelt damit etwas Gutes tun kann. Klar, war die Umstellung zum Anfang erst ungewohnt beim Putzen, aber nach ein paar Tagen hat man sich schnell dran gewöhnt.

  11. Lizzy blue sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    ich möchte euch gerne darüber aufklären, dass die Borsten nicht mehr aus dem biologisch abbaubaren Nylon 4 hergestellt werden, sondern aus normalem Nylon. Somit ist die Zahnbürste nur noch zu 96% biologisch abbaubar, wie Hydrophil selber schreibt: http://www.hydrophil.biz/blog/?p=2577

    Lizzy

  12. MuddiBee sagt:

    Wir nutzen seit ca. einem Jahr Bambuszahnbürsten. Als wir zwischenzeitlich auf Plastik zurückgreifen mussten, wurde mir erst klar, was man an den Bambusdingern hat. Insbesondere die Zahnbürste unseres kleinen Sohnes war nach ca. vier Wochen völlig hinüber. Und wenn er da schon drauf rumkaut, dann wenigstens auf Holz!

    Was mich aber zu einer Frage bringt:
    Wie werden die Zahnbürsten hergestellt? Welche hygienischen Verhältnisse herrschen es da?
    Die Bambusfasern für Textilien (bei uns v.a. bei Stoffwindeln) werden meistens durch ein furchtbar chemisches Verfahren hergestellt, da hat es sich gleich wieder mit der Umweltfreundlichkeit!
    Ich hoffe, die Zahnbürsten werden nicht derart behandelt?!

    Liebe Grüße aus dem hohen Norden!

  13. Sebastian sagt:

    Ich benutze auch schon seit Anfang des Jahres Bambus Zahnbürsten. Angefangen habe ich mit der von Sidco, die ja noch „relativ“ günstig war. Ich glaube um die 5€ oder so. Ab dann wollte ich auch mal die von Hydrophil ausprobieren. Naja, diese war im Vergleich zwar teurer, aber ich muss sagen, dass mir diese besser gefiel bzw. immernoch gefällt als die von Sidco. Auch wenn die Borsten bei der von Hydrophil trotzdem aus Kunststoff bestehen, finde ich diese angenehmer beim Zahneputzen. Was mich nur ein bisschen stört ist der Preis. Sonst bin ich damit sehr zufrieden.
    Liebe Grüße Sebastian

  14. Ammo sagt:

    an birgit
    ich glaube du hast nicht richtig gelesen was ich geschrieben habe, Bambus-viskose ist auch nur in denn Borsten ( die Borsten bestehen aus B.-V. ) und die borsten sind doch gerade dass wichtigste an einer brürste weil die sich abnutzen.
    ps. der stiel kann auch aus gold sein aber es löst das problem nicht ( chemie )

    • Birgit sagt:

      Jetzt verstehe ich was du meinst. Gerade habe ich noch einmal nachgelesen. „Die Borsten bestehen aus Nylon. Die Borsten sind BPA frei. „Die Borsten bestehen aus Nylon. Die Borsten sind BPA frei.“ So steht es jetzt bei Hydrophil. Ja Kunststoff. Alternativ gibt es auch noch Zahnbürsten aus Holz mit Naturborsten z.B. von Redecker. Sind dann allerdings nicht vegan.

  15. Sunny sagt:

    Die Borsten sind aus einem biologischen Kunststoff (Nylon 4) und Bambus-Kohle (Charcoal). Habe mir die Zahnbürsten von CareElite auf Amazon geholt, die finde ich bisher richtig gut. Bin auch einfach aus dem Umwelt-Gedanken von der Plastik-Bürste zu den Naturborsten gewechselt.

  16. Felix sagt:

    Die Zahnbürste ist ja ganz nett jedoch stört mich, dass hier mit einer 100% biologisch abbaubaren Bürsten geworben wird! Die Borsten sind ganz und gar nicht biologisch abbaubar! Plastik und mehr auch nicht…
    Des weiteren stört es mich sehr, dass es ein Importprodukt aus CHINA ist! Da stell ich mir die Frage was daran nachhaltig sein soll! Ein Transport quer über den Kontinent ist nicht nachhaltig und btw. auch nicht gerade wasserschonend.

    Das ist ein schlechter Witz oder einfach nur gute Marketingarbeit.

    Des weiteren finde ich es unverschämt die Zahnbürste für 3,99 anzubieten wenn man diese komplett produziert und verpackt bei alibaba in einer Losgröße von 5000 St. für 0,30 CENT kaufen kann. Das ist klassische Billigware aus China die hier als das non plus ultra der Nachhaltigkeit angeboten wird.

    Darüber sollte sich hier jeder seine Gedanken machen auch wenn das Produkt nett aussieht und toll beworben wird! Einen besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit auf unserer Erde leistet dieses Produkt in meinen Augen nicht.

    Liebe Grüße Felix

  17. Kevin sagt:

    Seit diesem Jahr bin ich auch auf die Bambus Zahnbürsten umgestiegen. Sind Mega, fühlt sich direkt gesünder an beim Putzen. Ich hab mir die Bürsten von Bambuo gekauft:
    https://bambuo.de/bambus-zahnbuerste

    Die Bürsten halten ca. 3 Monate und die Bürste liegt Top in der Hand. Kann sie nur weiterempfehlen.

  18. vivien_noir sagt:

    Die Bambuszahnbürste von HydroPhil funktioniert grundsätzlich gut, und wird bei mir – wie die Plastikzahnbürsten davor – mit Jahreszeitenwechsel (= empfohlener 3-Monats-Rhythmus) ausgetauscht. Als Zahnarztassistentin würde ich einen kleineren Kopf empfehlen, weil die Köpfe auch bei vielen herkömmlichen Bürsten zu grob sind, um auch verwinkelte Stellen (z.B. die hinteren Zähne) adäquat erreichen und reinigen zu können.

    HYDROPHIL konnte mir eine Frage nicht beantworten: wie sieht es mit der Zusammensetzung und Abbaubarkeit des Lackes am Griffende aus? Wäre nicht z.B. Branding mit der Technik der „Brandmalerei“ (z.B. industriell mittels Laser oder erhitztem Metallstempel möglich) eine Alternative?

    Ich habe übrigens schon die ersten Zahnbürsten zu Freunden mit Komposthaufen gegeben, mit dem Auftrag, die Kompostierung (Dauer und Überbleibsel) zu dokumentieren.

    • Birgit sagt:

      Danke für deinen Kommentar. Du siehst auch recht genau hin „…Lackes am Griffende…“. Wir sehen das genauso. Wenn ökologisch, dann doch bitte auf der GANZEN Linie. Das dürfte heute kein Problem sein, zumal Du einen interessanten Lösungsvorschlag gleich mit lieferst.
      Uns würde natürlich sehr interessieren, was auf Dauer von der Zahnbürste tatsächlich übrig bleibt. Bitte schreibe uns dann unbedingt noch einmal!

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