Der Blog für grünen Lebensstil

Von Birgit, 5. Januar 2017

Nur für Portugal-Liebhaber/innen ;)

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Acushla - Portugiesisches Olivenöl in Bio-Qualität

Bevor „meine Liebe“ sich dem Ende neigt und rechtzeitig vor Beginn der BioFach im Februar 2017, möchte ich euch Acushla vorstellen.

Wie alles begann – Kurzfassung einer Liebesgeschichte

Ende September vergangenen Jahres landete eine E-Mail von Fabian aus Lissabon bei uns. Aus Faszination für Portugal und aus Liebe zu einer Portugiesin ist er von zwei Jahren nach Portugal ausgewandert. In seiner Mail schwärmte er von „Orangen von der Algarve, welche wohl die Besten in Europa sein dürften“ und vom sehr guten Olivenöl, welches in Deutschland kaum verbreitet ist. Dem konnte ich als Portugal-Liebhaberin nur zustimmen.

Prächtige Olivenbäume in PortugalFabian hat das Anliegen, hochwertige portugiesische Produkte in Deutschland bekannter zu machen und will mit einem Bio-Olivenöl den deutschen Gourmet-Markt erobern.
Dabei unterstützen wir ihn gern!

So lernten wir Fabian und …

Acushla – Das Bio-Olivenöl aus Portugal kennen.

Kurze Zeit später traf ein Paket mit portugiesischem Olivenöl in einer eleganten, dunklen Glasflasche in Begleitung von ein paar Pasteis de Belem (Blätterteigtörtchen mit Puddingcremefüllung) ein. Ein Muss für Portugal-Liebhaber! Optisch hatten sie etwas Federn gelassen, aber nach kurzem Aufbacken waren sie geschmacklich immer noch ein Traum. Danke Fabian 🙂 Doch jetzt zurück zum Olivenöl.

Acushla (deutsch: Akuschla) – Der Name

Acushla ist ein Wort keltischen Ursprungs, welches “Mein Herz”, „Die Liebe meines Lebens“ bedeutet. Diese Hingabe soll man auf der Quinta do Prado auf Schritt und Tritt spüren können.
Acushla wurde aus der Leidenschaft eines Mannes geboren, der tief davon überzeugt ist, dass sich viele Generationen seiner Familie für die Herstellung von ökologischem Olivenöl begeistern werden.

Acushla – das Bio-Olivenöl
Die Philosophie

Acushla ist ein extra natives Olivenöl aus ökologischer Landwirtschaft mit geschützter Ursprungsbezeichnung der Trás-os-Montes. Gewonnen aus einer Vielfalt von -für die Region typischen- Olivensorten, wie Cobrançosa, Madural, Verdeal und Cordovil, ist das Acushla ein ausgewogenes Bio-Olivenöl, mittelfruchtig, leicht bitter-scharf und von einer kräftig gelben Farbe mit grünen Reflexen. Mit seinem niedrigen Säuregehalt, und einem sehr hohen Anteil an Antioxidantien überzeugt dieses Olivenöl, was sich auch im edlen Design widerspiegelt.

Logo Acushla Bio-OlivenoelAcushla will mehr sein als nur ein Olivenöl. Es will Quelle der Inspiration für alle diejenigen sein, die hohe Qualität und Reinheit, verbunden mit einem einzigartigen Geschmack dieses ökologischen Olivenöls besonders wertschätzen. Eine Herzensangelegenheit von Inhaber Joaquim Moreira, was auch im Logo, einem verschlungenem Herzen, zum Ausdruck kommt.

AcushlaNatives Bio-Olivenöl extra
Die Fakten

Geschmack: ausgewogen, mild, mittel-fruchtig mit Noten von grünen Olivenblättern, frischem Gras, Ginster und Mandelschalen, angenehmer leicht-bitterer und pfeffriger Abgang
Farbe: intensiv gelblich-grüne Farbe
aus kontrolliert biologischem Anbau
Säuregehalt: <0,5%
Peroxid-zahl: max. 15 meq O2 / kg.
Lagerung: An einem kühlen, trockenen, dunklen Ort, weit weg von Wärmequellen.
Herkunftsgebiet: Tras-os-Montes, Portugal
Hersteller: Acushla, S.A. Quinta do Prado, 5360-080 Lodões, Vila Flor, Portugal
Internet: www.acushla.pt
Kontakt nach Deutschland: Fabian Gallien  +351932085098

Abgefüllt: in einer dunklen 500ml Glasflasche mit Kunststoffverschluss und Dosierer

Acushla Bio-Olivenöl DosiererLivona-Hinweis: Der Dosierer lässt das Olivenöl in einem feinen Strahl aus der Flasche fließen, sodass auch kleine Mengen einfach abzumessen sind.

Nährwertangaben für 100ml
Energie: 3437kJ/ 821kcal
Fett, davon: 91,2 g
– gesättigte Fettsäuren: 13,1 g
– einfach ungesättigte Fettsäuren: 71,8 g
– mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 6,3 g
Kohlehydrate, davon: 0 g
– Zucker: 0 g
Eiweiß: 0 g
Salz: 0 g

Die Quinta do Prado – Der Bauernhof

Die Quinta do Prado in Vila Flor, nördlich des Douro und ca. 160 km östlich von Porto gelegen, ist ein Anwesen mit 300 Hektar. Die Quinta verfügt über ca. 70.000 Olivenbäume, davon liegen 14 Hektar im Trás-os-Montes(hinter den Bergen) wo hundert Jahre alte Olivenbäume stehen. Auf weiteren 220 Hektar im Alto Douro(oberes Douro Tal) wachsen jüngere Olivenbäume.

Bio-Olivenplantage in NordportugalsWenn diese ihre volle Ertragsreife erreichen, wird die Quinta do Prado das größte ökologische Anbaugebiet für Oliven in der Region Bragnaça sein.
Um den höchsten Qualitätsansprüchen für kalt gepresste Bio-Olivenöle gerecht zu werden, wird auf der Quinta do Prado das Acushla Olivenöl mit modernsten Methoden produziert.

Mit Genuss – Begeisterung in Deutschland wecken

Fabian Gallien – Bio-Olivenöl als Passion – unsere Fragen:

Livona: Wie bist du nach Portugal und auf die Olive gekommen?

Fabian: Ich lebe und arbeite seit 1,5 Jahren in Portugal. Zum ersten Mal habe ich Portugal 2013 besucht (Lissabon), ich wollte eigentlich direkt für immer bleiben. Da ich zu der Zeit noch in der Schweiz arbeitete, konnte ich nicht nach Portugal auswandern. Nach dem Urlaub und wie der Zufall es wollte, habe ich damals meine jetzige Freundin kennen gelernt (in der Schweiz). Sie ist Portugiesin und aus dem Norden des Landes (Aveiro). Als unsere Verträge ausliefen, war die Entscheidung schnell gefasst, dass ich nach Portugal auswandere. Also bin ich mit all meinem Hab und Gut Anfang 2015 nach Lissabon gezogen.

Livona: Arbeitest du auch auf der Plantage oder ist deine Aufgabe der Vertrieb nach Deutschland, was machst du da genau?

Fabian: In der Tat mache ich den Vertrieb nach Deutschland. Jedoch habe ich(noch) zwei Jobs, da die Bezahlung hier nicht so ist wie in Deutschland.

Livona: Wie hast du diese Bio-Olivenplantage gefunden?

Fabian: Als ich irgendwann letztes Jahr die Damen und Herren vom portugiesischen Olivenölverband – casadoazeite.pt – kennen lernte, habe ich mir eine Liste, mit allen Bio Bauern die Olivenöl produzieren, geben lassen. Die Firma, welche sowohl die beste Bio-Qualität als auch die beste Firmenstruktur hat, ist Acushla.

Produktpalette Bio-OlivenölLivona: Warum hat dich genau diese überzeugt?

Fabian: Weil ich auf der Quinta do Prado Menschen wie Joaquim Moreira kennen lernen durfte, auf die man sich verlassen kann und bei denen, im Gegensatz zum täglichen Chaos in Portugal, Prozesse tatsächlich funktionieren 🙂 Livona-Anmerkung: Vom täglichen Chaos in Portugal hatten wir nichts bemerkt.

Livona: Wie soll der Vertrieb nach Deutschland funktionieren, direkt oder über Großhändler?

Fabian: Der Vertrieb in Deutschland kann aus Kostengründen nur über Großhändler oder Biosupermärkte funktionieren. Die Kosten für den Endverbraucher wären zumindest für den Versand aus Portugal zu hoch.

Livona: Was wird das Olivenöl in Deutschland kosten und wo wird es zu kaufen sein?

Fabian: Der Preis des Olivenöls hängt natürlich von der Preisstruktur der Händlers ab. Jedoch erwarten wir den Preis für die halbe Liter Flasche irgendwo zwischen 12 und 15 €. Momentan sind wir in Gesprächen mit sowohl Großhändlern für Feinkost wie auch Biosupermarktketten.

Livona: danke für deine offenen Antworten.
Livona-Hinweis für (Groß-)Händler: Acushla Vertrieb nach Deutschland – Fabian Gallien  +351932085098

Typisch portugiesische Rezepte

Fabian hat uns auch ein paar, typisch portugiesische Rezepte aufgeschrieben. Um euch den Mund schon einmal wässrig zu machen, stellt Fabian sie kurz vor:

„Ich habe mich für Rezepte entschieden, die man als Tourist meistens nicht unbedingt bekommt, einfach um euch und euren Lesern etwas zu bieten, was anders und erfrischend für Geist und Gaumen ist. In Deutschland würde man das Hausmannskost nennen 🙂

Kaffeehaus in PortoGanz typisch für Portugal sind Suppen. Die bekannteste ist die Caldo Verde. Sehr einfach und wenn richtig zubereitet auch sehr sehr lecker. In Portugal wird neben Fisch auch viel Fleisch gegessen, deshalb meine Empfehlung Pica Pau (zu Deutsch Specht) ein Kalbfleischgericht und Carne Alentejana(Fleisch aus dem Alentejo) mit Schweinefleisch.

Nachspeisen sind in Portugal ultra süß und dürfen auf keinen Fall fehlen.
Einige meiner Lieblingsgerichte habe ich euch mal aufgezählt: Molotof, Natas de ceu, Doce de ovo
(Süßes vom Ei) – mit Rezept, Baba de Camelo usw.
Da die Süßspeisen allesamt starke Kalorienbomben sind, gebe ich euch eine etwas dezentere Variante aus dem Alentejo –
gebratene Feigen mit Mandeln und Käse.

Na, wollt ihr gleich los legen und eine Einkaufsliste schreiben? All diese Rezepte findet ihr mit Link in Kürze auf unseren Rezeptseiten. Bitte habt noch ein wenig Geduld.

Fotos: Livona, Quinta do Prado

 

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