Von Birgit, 30. Januar 2014

Materia Prima – Feines Porzellan mit Gold und Silber

Materia Prima – Philosophie

Filigrane Gemälde auf feinem Porzellan gefasst in Gold und Silber – wie passt das zum greenshowroom? Das war unsere Frage an Christian Streit, der seine Materia Prima Schmuck-Kollektion präsentierte. „Hochwertigen, einzigartigen Schmuck herzustellen und dabei auf Rohstoffe aus zweifelhafter Herkunft wie z.B. „Blutdiamanten“ zu verzichten, ist die Philosophie hinter Materia Prima„, erklärt uns Christian Streit. Kette mit Anhänger aus Porzellan

So entstehen in der Werkstatt von Silke Knetsch und Christian Streit kleine handbemalte Kunstwerke aus Porzellan, die in Silber oder Gold eingefasst sind. Die Porzellanplättchen stammen aus einer Manufaktur in Thiersheim. Bemalt werden sie von verschiedenen Porzellanmalerinnen wie z.B. der Frankfurterin Katharina Kiraly, die diese Schmuckstücke zu Unikaten werden lässt.

Materia Prima – Rohstoffe und Geschichte

Das Feinsilber stammt aus einer Silberscheideanstalt in Pforzheim und ist zu 100 Prozent aus recycelten Silberabfällen hergestellt. Die gesamte Produktion findet in der Region statt und auch alle Zulieferer stammen aus Deutschland. Alle Schmuckstücke von Materia Prima werden im eigenen Atelier in Freiburg im Breisgau in klassischer Handwerkskunst angefertigt. Ring aus Porzellan in Gold gefasst

Dort gibt es die kleine Manufaktur seit 1999 in der hauptsächlich Einzelstücke kreiert werden. Seit der Teilnahme am Pariser Salon „Premiere Classe“ haben Silke Knetsch und Christian Streit begonnen, auch Kleinserien zu entwickeln und zu vertreiben. Ihre Überzeugung, dass ein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist, bringen sie täglich in ihre Kollektion ein, so wird seit 2004 zertifiziert, fair gehandeltes Gold und Silber verwendet.

Materia Prima – die Kollektion

Zur Kollektion von Materia Prima gehören neben Ringen, Manschettenknöpfen und Anhängern auch Ohrstecker und Ohrhänger. Der klassische, zeitlose Schmuck ist sehr massiv und gut im Alltag zu tragen. Neben Motiven der aktuellen Kollektion besteht auch die Möglichkeit eigene Monogramme, Wappen oder Symbole nach Vorlage fertigen zu lassen. So erhält man ein einzigartiges, sehr persönliches Schmuckstück. Manschettenknöpfe aus Porzellan

Als Dresdner fiel uns natürlich gleich der rote Drache, ein typisches Motiv auf Meißner Porzellan, ins Auge. In abgewandelter Form hat ihn eine Porzellanmalerin mit Meißner Wurzeln auf einen Ring gezaubert.
Zu kaufen gibt es den Schmuck in ausgewählten Geschäften und im Internet.

Drachenringe aus Porzellan in Gold und Silber

 

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