Von Birgit, 14. Juni 2012

Natürlicher Sonnenschutz und zertifizierte Bio-Sonnencreme

Sonnencreme hin und Sonnenöl her, der natürlichste Sonnenschutz ist unsere Kleidung, ein Platz im Schatten oder ein Dach über dem Kopf. So wird es auf jeden Fall in vielen Ländern auf unserer Erde gehalten, in denen die Sonne so richtig scheint. Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen und nicht zuerst nach der Sonnencreme mit LSF 50+ schauen.

Vorbemerkung: Dieser Artikel ist schon einige Jahre alt. wir haben bereits neue Produkte getestet und möchten euch diese natürlich nicht vorenthalten. Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, dann schauen sie auch bei unserem zweiten Teil zu den natürlichen Sonnenschutzprodukten vorbei. Sollten Sie sich für natürlichen Sonnenschutz von BEMA® und ZEDAN interessieren, so haben wir auch einen Überblickstest für euch!

Unser natürlichster Sonnenschutz

Meist schaffen wir das bei unseren Babys und Kleinkindern recht gut, sie tragen leichte Kleidung, die den Körper bedecken und einen „Sonnenhut“, außerdem achten wir darauf, dass sie nicht zu lange in der Sonne spielen. In der Mittagshitze, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, halten die Kleinen ihren Mittagsschlaf in schattigen, kühlen Räumen.

Leider vergessen wir das später alles und verlassen uns nur allzu gern auf den Sonnenschutz aus der Flasche. Warum eigentlich? Tut es uns und vor allem unserer Haut gut, wenn wir im Sommerurlaub stundenlang in der Sonne brutzeln, nur um einem Schönheitsideal zu entsprechen? Ist es wichtig „schön braun gebrannt“ aus dem Urlaub zu kommen? Für mich sage ich mal NEIN!

Und wenn Sie doch Sonnenschutz brauchen, weil Sie eine längere Wanderung oder einen Strandspaziergang machen wollen, oder einen Stadtbummel mit vielen Sehenswürdigkeiten, dann denken Sie doch mal über die Wahl ihres Sonnenschutzes nach. Welches Produkt tut meiner Haut gut und welchen Lichtschutzfaktor brauche ich wirklich? Und vielleicht finden Sie dann auch Naturkosmetik-Produkte.

Zertifizierter Naturkosmetik-Sonnenschutz

Immer mehr Hersteller von Naturkosmetik bringen auch Sonnenschutz-Produkte auf den Markt. Die Philosophie und die Qualität der Produkte sind sehr verschieden. Auch hier kommen Sie nicht umhin, das Kleingedruckte zu lesen, leider muss man das auch bei Naturkosmetik sagen. Sie sollten sich nicht allein auf das aufgedruckte Siegel verlassen. Nicht zuletzt spielt natürlich auch der Preis eine Rolle bei der Auswahl des Produktes.

Am bekanntesten sind sich Marken wie Lavera und Sante, außerdem finden Sie natürlichen Sonnenschutz auch bei Annemarie Börlind, Eco cosmetiks, eubiona, Ambient Sun Sensibel , BEMA COSMETICI und weiteren Herstellern. Einige Hersteller setzen ausschließlich auf den natürlichen Sonnenschutz von pflanzlichen Extrakten, andere kombinieren diese mit Titanoxid, wieder andere verzichten sogar auf alkoholische Pflanzenauszüge. Drei ganz unterschiedliche Produkte habe ich mir genauer angesehen.

Lavera Sun sensitiv Baby & Kinder Sonnnenmilch LSF 30

Lavera Sun TubenDa ich ein Gewohnheits-Mensch bin, verwenden wir Sonnenschutz von Lavera schon seit einigen Jahren, damals war die Auswahl noch nicht so groß und ich hatte mich dafür entschieden, weil sich Lavera schon sehr lange mit dem Thema Sonnenschutz in der Naturkosmetik beschäftigt.

Lavera Sun sensitiv Baby & Kinder Sonnnenmilch LSF 30 ist ein 100 Prozent mineralischer Lichtschutz, der sofort wirkt und wasserfest ist. Hauptwirkstoffe sind Bio-Carotin und Bio-Sonnenblumenöl. Zu weiteren wichtigen Bestandteilen zählen Bienenwachs, Canolaöl und Sheabutter. Besonders die zarte Kinderhaut soll bis zu 95 Prozent vor einfallenden UVB Wellen geschützt, vor Feuchtigkeitsverlust bewahrt und die Hautzellen geschützt werden.

Zertifizierung: NaTrue Naturkosmetik (niedrigste Stufe) – Die Inhaltsstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein, jedoch nicht aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. NaTure Naturkosmetik-Siegel Details. Lavera arbeitet mit alkoholischen Pflanzenauszügen, Titandioxid und Aluminium. Neun Inhaltsstoffe von insgesamt 28 stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

(Inhaltsstoffe: Wässrig-alkoholischer Calendulablütenauszug (Bio-Alkohol)*, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), Titandioxid, pflanzlicher Emulgator, Sheabutter*, Sonnenblumenöl, Lauryllaurat, pflanzliches Glycerin, pflanzliches Glycerinöl, Rizinusöl (gehärtet), Jojobaöl*, Bienenwachsester, Sojaöl*, Vitamin E, Canolaöl, Mandelöl*, Aprikosenkernöl*, Karotinöl, Bio-Karottenextrakt*, Paprikaextrakt, Lavendelblütenhydrolat*, Rosenblütenhydrolat*, Vitamin C, pflanzliche Stearinsäure, Aluminium, Xanthan, Hefewirkstoff, Mischung ätherischer Öle, *Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau)

Inhalt: 75 ml, Preis: ca. 9,95 Euro

eco-cosmetics Sonnenöl LSF 30

eco cosmatics SonnenölAusgelobt als erster transparenter Sonnenschutz mit mineralisch-pflanzlichen Lichtschutz-Filtern, sowie Granatapfel und Sanddorn, ist dieser Sonnenschutz auch für sehr sensible Haut geeignet. Mineralisch-pflanzliches Sonnenöl, Sanddorn* und Granatapfel* versorgen die Haut mit essentiellen Nährstoffen und schützen vor Feuchtigkeitsverlust. Die Creme ist frei von Zinkoxiden. eco-cosmetics bietet eine breite Auswahl an Sonnenschutzprodukten an.

Zertifizierung: Ecocert – Mindestens 95 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs und mindestens 10 Prozent der gesamten pflanzlichen Stoffe aus kontrolliert-biologischem Anbau. Eco-cosmatics arbeitet ohne alkoholische Pflanzenauszüge, mit Titandioxid. Vier Inhaltsstoffe von insgesamt sechs stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

(Inhaltstoffe/INCI: Pongamia Glabra Seed Oil*, Titanium Dioxide, Punica Granatum Seed Oil*, Hippophae Rhamnoides Oil*, Tocopherol, Peach Extract, * aus biologischem Anbau, ohne Nanotechnologie, PEG und Paraben frei)

  • 100 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs
  • 99,9 Prozent der pflanzlichen Inhaltsstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau
  • 98,8 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau

Inhalt: 50 ml, Preis: ca. 27,90 Euro

Kaufen können Sie das eco cosmetics Sonnenöl Spray LSF 30 z.B. bei

hautbalance.de – naturkosmetik-fachshop-beratung: Eco Cosmetics Sonnenöl Spray LSF 30 50ml

PureNature: Eco Cosmetics Sonnenöl

Eubiona Sonnencreme LSF 30

eubiona SunBio-Sheabutter und Bio-Granatapfel pflegen die Haut und schützen vor Feuchtigkeitsverlust. Der wasserfeste Schutz mit natürlichen UVA/UVB-Filtern ist für Kinder und Menschen mit sensibler Haut besonders geeignet.

Zertifizierung: Ecocert – Mindestens 95 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs und mindestens 10 Prozent der gesamten pflanzlichen Stoffe aus kontrolliert-biologischem Anbau. Eubiona arbeitet mit alkoholischen Pflanzenauszügen, Titandioxid, Magnesiumsulfat und Aluminiumhydroxid, außerdem sind Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate enthalten. Zehn Inhaltsstoffe von insgesamt 33 stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

(Inhaltsstoffe: Wässrig-alkoholischer Olivenblattauszug*, Titandioxid (natürliche Mineralien), Sojaöl*, Triglyceride , Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Sheabutter*, Glycerin, Olivenöl*, Olivenblatthydrolat*, Granatapfelhydrolat*, Glycerinfettsäureester, Rapsöl, Sanddornöl*, Moschusrosenöl*, Jojobaöl*, Reiskleieöl, Nachtkerzenöl*, Macadamianussöl, Süßholz-Extrakt, Lecithin, natürliches Vitamin E, Bisabolol, Mica (Mineralien), Magnesiumsulfat, Tocopherylacetat (Antioxidant), Alkohol, Stearinsäure, Benzylbenzoat, Aluminiumhydroxid, Mischung ätherischer Öle, Limonen, Linalool, * Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau)

  • 100 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs
  • 95,3 Prozent der pflanzlichen Inhaltsstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau
  • 26,28 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau

Inhalt: 50 ml, Preis: ca. 12,50 Euro

Kaufen können Sie die Eubiona Sonnencreme LSF 30 z.B. bei

hautbalance.de – naturkosmetik-fachshop-beratung: Eubiona Sonnencreme LSF 30 50ml

Worauf Sie bei Naturkosmetik achten sollten

Bei den beiden letztgenannten Produkten kann man sehr gut erkennen, wie groß die Unterschiede sein können, trotz des gleichen Naturkosmetik-Zertifikates. Produkte mit dem gleichen Bio-Label haben noch lange nicht die gleiche Qualität. Das schlägt sich natürlich auch deutlich im Preis nieder. Es ist also wieder genaues Hinschauen angesagt. Weniger Inhaltsstoffe sind sicher auch bei der Naturkosmetik mehr. Die Vielzahl der Naturkosmetik-Label erleichtert eine Entscheidung nicht.

lavera Sun FSF 30 neuHier ist die Politik gefragt, ein einheitliches Siegel mit einem vernünftigen Mindeststandard zu schaffen. Es gibt zwar das EU Ecolabel, das ist aber kaum bekannt und wird sehr schlecht kommuniziert. Außerdem findet es bei Naturkosmetik-Produkten kaum Verwendung. Livona rät deshalb: Kaufen Sie ihren natürlichen Sonnenschutz nicht irgendwo, lassen Sie sich in einem Fachgeschäft, bei der Natur-Kosmetikerin oder bei einem Hersteller ihres Vertrauens vorab fachkundig beraten. Lesen Sie das Kleingedruckte und schauen Sie bei der Verwendung von ätherischen Ölen, ob Sie diese auch vertragen.

Hier noch die wichtigsten Naturkosmetik-Zertifizierer: BDIH, Demeter, Ecocert, EU-Biosiegel, NaTrue, Naturland

Fotos: Livona, eco-cosmetics, eubiona

65 Antworten auf Natürlicher Sonnenschutz und zertifizierte Bio-Sonnencreme

  1. ella sagt:

    huhu

    finde gerade den Text, weil ich mal wieder auf der Suche bin. Ich habe die Laverasonnecreme genutzt, bis ich dieses Jahr mal auf die Inhaltsstoffe geschaut habe: Aluminium – das ist in fast allen Sonnencremes mit mineralischem Schutz drin – und steht im Verdacht, Krebs erregend zu sein.

    LG

    ella

    • Birgit sagt:

      Hallo Ella, so ist das leider mit dem „Kleingedruckten“! Je intensiver wir uns mit diesen Themen beschäftigen, umso mehr schränkt sich die Auswahl an hochwertigen Naturprodukten ein. Das kann ja auch ein Vorteil sein, da fällt manche Entscheidung leichter. Aber beim Einkaufen immer eine Lupe mit zu nehmen, ist auch auf Dauer anstrengend.
      LG Birgit

    • Charlotte sagt:

      Das Aluminium in Sonnencremes ist völlig unbedenklich. Es ist nichts anderes als Tonerde. Es verdickt, trübt und man kann Titandioxid damit ummanteln. „Alumina“ steht auf der Positivliste des BDIH, ist also für Naturkosmetik zugelassen.

      Sie nehmen über Hülsenfrüchte, Kakao, Tee, Backwaren usw. Aluminium auf. Und zwar IN den Körper. Wussten Sie das?

      Sie brauchen sich über den Inhaltsstoff „Alumina“ auf der INCI Liste keine Gedanken machen, der ist nicht gefährlich.

      • Birgit sagt:

        Hallo Charlotte, danke für ihren Kommentar. Sie haben recht, gefährlich für unseren Körper können nur die Aluminiumsalze sein.

        • Sabine sagt:

          Wie kann denn Aluminium in Kosmetik völlig unbedenklich sein?
          Der Stoff soll erstmal hinein in die Tube – nimmt man dann Ihre Tonerde (was ja noch andere Mineralien enthält) oder tatsächlich doch Aluminium aus einer umweltschädigenden Aluminiumhütte? Und dann gelangt der Stoff beim Abwaschen wieder in die Umwelt (der See, das Klärwerk) (oder Kinder nehmen es über Sonnenschutzmittel in den Körper auf, wenn sie ihre Finger in den Mund nehmen). Da wir leider beim Essen schon Aluminium aufnehmen, muss das doch nicht noch eine Extraportion über Kosmetik sein, oder? WISSEN Sie wirklich, was Aluminiumoxid im Körper gegenüber anderen Aluminiumverbindungen anstellt, oder beruhigt man damit nur Käufer von teuren Produkten? Dient Alu nicht eher der Konsistenz in der Creme, um sie besser verkaufen zu können – denn dann kann ich darauf verzichten.

          • Birgit sagt:

            Hallo Sabine, ich verstehe ihre Entrüstung. Wir müssen zwischen „absolut stabilen“ und löslichen Aluminium-Verbindungen unterscheiden. Aluminium kann nur von unserem Körper aufgenommen werden, wenn es in löslicher vor allem wasserlöslicher Form vorliegt z.B. als Aluminiumchlorid. Aluminiumsilikate hingegen stellen keine Gefahr für den menschlichen Körper dar, da kein Aluminium abgespaltet werden kann und somit auch nicht in unseren Körper gelangt. „Alumina“ ist z.B. ein Aluminiumoxid, da sind wir wieder bei der Tonerde, und unbedenklich. Das klingt alles ganz schön kompliziert – Chemie – eben. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich am besten direkt an den Hersteller. Erhalten Sie keine zufriedenstellende Antwort, verwenden Sie das Produkt einfach nicht mehr.

          • Charlotte sagt:

            Hallo Sabine,

            ja, man weiß, was Aluminiumoxid im Körper macht, denn es gibt Studien darüber. Gut zusammengefasst sind sie hier:
            http://www.wasmachtheli.com/2014/08/01/aluminium-in-lippenstift-gefaehrlich-oder-nicht

            Bitte lesen Sie im Zweifel immer Studien von seriösen Instituten. Und wie Birgit auch schon sagte: beim Hersteller nachfragen. Gute Unternehmen geben Auskunft.

          • Birgit sagt:

            Danke für ihren Kommentar und den Link.

  2. Soltabay sagt:

    Gibt es eine mineralische Sonnencreme ohne Aluminium?
    Habe die hier gefunden aber sehr teuer:
    http://www.theorganicpharmacy.com/health-beauty/sun-care/holiday-essentials

  3. Bianca sagt:

    Problematisch bei Cremes und auch bei Sonnencremes ist der Inhaltsstoff „Zink“ , da damit jede Hautreaktion nach innen gedrückt wird….und sich innen an Organe hängt und diese krank macht.
    Ich suche nach einer Sonnencreme ohne Zink! Wer kennt eine biologische?

    • Birgit sagt:

      Die eco-Cosmetic Serie scheint mir recht konsequent zu sein, da ist kein Zink drin. Wir haben sie im Moment in Gebrauch als Öl, lässt sich gut auftragen, bisher kein Sonnenbrand und recht ergiebig. Dieser Bio-Sonnenschutz könnte ein Versuch wert sein.

  4. Doris Slongo sagt:

    eine Frage und kritische Bemerkung:
    So sehr natürlich ist der angepriesene Sonnenschutz nicht, da der Titandioxyd und Aluminium enthält, nachweislich Gifte, die unseren Organismus auf Zellebene schädigen.
    Wie stelle Sie sich dazu?

    Freundliche Grüsse,
    Doris Slongo

    • Birgit sagt:

      Das ist eine gute Frage – die sollten wir viel häufiger den Herstellern stellen. In diesem Bericht habe ich versucht an drei Beispielen die ganz unterschiedlichen Qualitäten von Naturkosmetik-Produkten, die Sonnenschutz bieten, darzustellen. Entscheiden muss jeder selbst, welchen Sonnenschutz er für sich, seine Familie oder seine Kindern verwendet. Ich denke, dass Naturkosmetik auf jeden Fall eine Alternative zu konventionellen Sonnenschutzprodukten ist und besser als gar kein Sonnenschutz für meine Haut. Wir sind auch immer auf der Suche nach dem besten Produkt.
      Kennen Sie einen natürlichen Sonnenschutz der absolut optimal ist? Lassen Sie es uns unbedingt wissen!
      Das ganze Leben ist ein Kompromiss und im Moment ist das für mich das neue Sonnenöl von eco-cosmetics. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich für diese Aussage nicht bezahlt werde und auch keine Testprodukte erhalten habe.

  5. Achim Behrens sagt:

    Der Kompromiss darf aber nicht Gift sein. Aluminium und Titandioxyd sind sehr giftig. NATURKOSMETIG und
    Gift passt irgendwie nicht zusammen. Es rechtfertigt auch nicht den Preis. Da kann ich auch zum Discounter gehen und günstiger das Gift kaufen. Das Wort Naturkosmetik scheint hier nur dazu zu dienen, es Leuten zu verkaufen, die das Kleingedruckte nicht lesen. Schade!

    • Birgit sagt:

      Hallo Achim, haben Sie einen Tipp für unsere LeserInnen, in punkto Sonnenschutz? Wie verhalten Sie sich, wenn Sie lange in der Sonne sein müssen? Welchen Sonnenschutz empfehlen Sie? Wir haben das Optimale noch nicht gefunden.

  6. ulli sagt:

    auch mich wuerde interessieren, ob es einen sonnenschutz ohne aluminium, zink und parabene gibt.

    danke!!!

    mit freundlichem gruss
    ulli

    • Birgit sagt:

      Hallo Ulli, es ist schwierig, mit hochwertiger Naturkosmetik auch einen hohen LSF als Sonnenschutz zu realisieren. Auf der Vivaness sind wir leider in dieser Konsequenz nicht fündig geworden. Wir sind aber weiter auf der Suche.

  7. Eberhard sagt:

    Das Problem scheint zu sein, dass die Hersteller bei der Auswahl der Wirkstoffe von Behörden-Seite sehr eingeschränkt sind*. Chemie- und Pharma-Industrie kalkulieren mit dem Einsatz von Giften in Kosmetik. Daher ist eine Suche nach alternativen Produkten vergeblich, selbst im Bereich der Naturkosmetik.

    Ich persönlich verwende daher lieber keinen kosmetischen Sonnenschutz, kleide mich stattdessen entsprechend und bemühe mich um eine gute Ernährung.

    *Quelle: http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/mike-adams/sieben-ueberraschende-dinge-ueber-sonnenschutz-und-sonnenlicht-die-man-ihnen-vorenthalten-will.html

    • Birgit sagt:

      Hallo Eberhard, das ist sicher ein richtiger Weg. Niemand verlangt von uns, stundenlang in der Sonne zu liegen. Schauen wir doch einfach in die südlichen Länder.

  8. ulli sagt:

    manchmal kann man sich aber eben nicht ausreichend schuetzen und benoetigt einen zusaetzlichen sonnenschutz.

    was halten sie von boerlind?
    http://www.boerlind.com/boerlind-de/produkte/sun/sun-care-sonnen-milch-lsf-30.html

    sie koennen auf einen blick die inhaltsstoffe identifizieren, es waere sehr freundlich, wenn sie mir weiterhelfen koennten, denn ich bin immer noch auf der suche nach einem nach moeglichkeit unbelasteten sonnenschutz!

    vielen, vielen dank!
    ulli

    • Birgit sagt:

      Hallo Ulli,
      gut finde ich bei Annemarie Börlind, dass alle Inhaltstoffe aufgeführt und auch beschrieben werden. Weniger gut finde ich die unendlich lange Liste der Inhaltsstoffe, hier bin ich immer für „Weniger ist mehr.“ Die chemischen Lichtschutzfilter BIS-ETHYLHEXYLOXYPHENOL METHOXYPHENYL TRIAZINE, ETHYLHEXYL TRIAZONE, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, ETHYLHEXYL SALICYLATE sind halt nicht so besonders….
      Ich möchte hier noch einmal kurz auf Titandioxid, Magnesiumsulfat und Zink eingehen.
      Titandioxid (Titanium Dioxide) ist ein mineralischer Farbstoff der in Sonnencremes als UV-Filter fungiert und völlig unbedenklich ist.
      Zink PCA ist ein Hautpflegemittel und ebenfalls unbedenklich. Einige chemische Zinkverbindungen sind problematisch.
      Magnesiumsulfat ist ein mineralische Stabilisierungsmittel und auch unbedenklich.
      Quelle: Die Wahrheit über Kosmetik, Rita Stiens, RS-Media UG
      Ich hoffe, Ihnen etwas geholfen zu haben.

  9. Petra sagt:

    Ich bin im Naturkosmetik-Laden hierauf aufmerksam geworden:

    http://ambient.at/index.php?page=shop.browse&category_id=33&option=com_virtuemart&Itemid=87

    Hat jemand von euch Erfahrung mit einem Sonnenschutz dieser Art, der ausschließlich auf pflanzlicher Basis besteht und bei dem der LSF scheinbar durch häufige Anwendung erhöht wird? Was haltet ihr von diesem Konzept?

    Lg Petra

    • Birgit sagt:

      Hallo Petra,
      vielen Dank für den interessanten Link zu ambient. Sie stellen eine sehr hochwertige Naturkosmetik her, die in jedem Fall empfehlenswert ist. Für die Sonnenschutz-Produkte verwendet ambient den mineralischen UV Filter Titanerde (Titanium Dioxide), der UVA, UVB und UVC-Strahlen reflektiert. Ohne geht es eben nicht! Titandioxid und Zinkoxid sind die einzigen mineralischen Alternativen zu synthetischen Lichtschutzfiltern. Eines davon werden Sie in jedem Naturkosmetik-Sonnenschutz finden.
      Mir gefällt bei der ambient-Naturkosmetik aus Österreich sehr gut, dass alle Inhaltsstoffe noch einmal separat beschrieben werden und nur ausgewählte, hochwertige Bio-Rohstoffe Verwendung finden. Falls Sie Sonnenschutz-Produkte bei ambient bestellen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie auf Livona über ihre Erfahrungen berichten.

      • Melanie sagt:

        Hallo…

        die klingt wirklich sehr interessant, allerdings finde ich Nanopartikel nicht so toll, wenn dann sollten Sie schon so groß sein das sie nicht zwingend über die Haut aufgenommen werden sollten, oder gibt es da mittlerweile andere Studien drüber?

        Liebe Grüße
        Melanie

        • Birgit sagt:

          Nanopartikel in der Kosmetik sind noch nicht umfassend erforscht, besonders in Bezug auf eine Langzeitwirkung auf der Haut und ein mögliches Eindringen in die Haut. Ich kann mir vorstellen, dass das einige konventionelle Hersteller auch nicht unbedingt wollen wenn ich z.B. an Plastikteilchen in Zahnpaste denke.

  10. Janine sagt:

    man muss irgendwo kompromisse eingehen, und da habe ich lieber in meinem Sonnenschutz den ich ja nur mal im Sommerurlaub oft benutze (manbenutze ja sonneschutzmittel schließlich nicht 365 Tage im Jahr) z.B. Zink drin bevor ich chemisch-industrielle-hergestellte Nanopartkel auf der Haut habe. Denn was die auf dauer bewirken weiß noch niemand.

  11. Meine Lieben!
    Ich wurde gebeten, hier meine Meinung zum Thema Sonnenschutz kund zu tun. Gerne – aber Achtung: ich bin nicht neutral! Da ich seit 18 Jahren Naturkosmetik und damit Sonnencremes herstelle, wird mein Standpunkt immer im Verdacht stehen, meinen Firmeninteressen zu dienen 😉
    Mein Name ist Markus Forster, ich bin Gründer und Inhaber der Firma ambient living cosmetics. Homepage: http://www.ambient.at

    Vorneweg: Den besten Sonnenschutz produziert unsere Haut selbst, eine natürliche und gesunde Bräune (auch Melanin genannt). Während die Haut braun wird, geschieht noch etwas ganz Phantastisches: unser Körper produziert jede Menge Vitamin D das für unsere Gesundheit und Wohlbefinden unglaublich wichtig ist. Es beugt Krebs und anderen schweren Erkrankungen vor und kann sogar helfen, dass bestehende Erkrankungen geheilt oder zumindest gebremst werden!

    In meiner Jugend habe ich leider Sonne und Solarium exzessiv genutzt und etliche schwere Sonnenbrände in Kauf genommen. Vor 11 Jahren – ich war damals 38 – bekam ich dann die Rechnung präsentiert: Hautkrebs. Den entdeckte ich gottseidank rechtzeitig und er konnte restlos entfernt werden. Seither achte ich sehr darauf keinen Sonnenbrand zu bekommen. Aber ich weiß auch wie gesund die Sonne für mich ist. Ich liebe sie, bin viel draußen und lasse mich gerne (in Maßen) bräunen. Ich spüre wie gut mir das tut – vermeide aber unter allen Umständen einen Sonnenbrand!

    Das geht theoretisch auch komplett ohne Sonnenschutz. Ich brauche nur darauf achten, immer recht kurz in der Sonne zu sein, bis ich schön braun bin. Dann verträgt meine Haut schon etwas mehr Sonne.
    Wenn ich Pflegeprodukte für die Sonne verwenden will habe ich bei ambient zwei Möglichkeiten:
    A) Bräune beschleunigen, aber kein klassischer Sonnenschutz.
    B) Klassischer Sonnenschutz, der mich befähigt etwas länger in der Sonne zu bleiben.

    Bei Variante A bin ich immer nur so lange in der Sonne, wie meine Haut das ohne Sonnenschutz gut verträgt. Dabei verwende ich das „Gesunde Bräune Öl“, welches die Haut pflegt und die natürliche, gesunde Bräunung unterstützt (aber eben keinerlei Sonnenschutz bietet). Ich bin zu 100 % eigenverantwortlich, dass ich keinen Sonnenbrand bekomme und werde recht schnell braun, sodass ich bald auch mehr Sonne vertrage.



    Bei Variante B verwende ich eine rein natürliche Sonnencreme, mit der ich länger in der Sonne sein kann als ohne Creme. Normalerweise ist das die „Schutz + Pflege“ Creme oder bei besonders pflegebedürftiger Haut die „SUN sensibel“. Diese beiden Cremes schützen vor der Sonne, aber mit einem relativ niedrigen Faktor und unterstützen gleichzeitig den hauteigenen Selbstschutz, das bedeutet sie fördern ebenfalls eine gesunde Bräune.

    Diese beiden Cremes enthalten neben einer Fülle an reinsten biologischen Pflanzenextrakten auch nanofein vermahlenes Titandioxid. Wir verwenden das seit 18 Jahren. Wir haben vier eigene Kinder vom Babyalter an damit groß gezogen und vielen vielen dankbaren Kunden zu einer gesunden Bräune verholfen. Und das obwohl ein großer Teil von ihnen zuvor Probleme mit Haut + Sonne hatten.

    Als vor einigen Jahren die ersten kritischen Stimmen zu Titandioxid in Nano-Größe auftauchten, haben wir uns natürlich immer wieder intensiv mit der Materie beschäftigt und sind für uns zu der Erkenntnis gelangt, dass die Befürchtungen einfach nicht zutreffen! Irgendjemand hat nanofeines Titandioxid in beträchtlichen Mengen in die Lunge von Mäusen eingebracht und danach negative Auswirkungen beobachtet. Seither gibt es allerlei Studien, die sich kritisch äußern, aber auch sie warnen „nur“ vor dem Aufbringen auf die verletzte Haut und können zudem keinerlei stichhaltigen Beweise vorbringen. Ebenso gibt es etliche Studien, welche die Unbedenklichkeit von Titandioxid in Nano-Größe belegen wollen. Mir scheint, das Thema ist zu einer Glaubensfrage geworden. 


    Manche Institutionen versuchen mit regelrechten Hetz-Kampagnen vor diesem Sonnenschutz zu warnen obwohl keine klaren Beweise vorliegen und sowieso „nur“ vor dem Auftragen auf verletzte Haut gewarnt wird. Da bekomme ich den Verdacht, dass hier aus der Angst der Menschen Kapital geschlagen werden soll. Leider greifen dadurch wieder viele Konsumenten zu herkömmlichem Sonnenschutz mit chemischen Filtern, die ich für wesentlich bedenklicher halte!

    Am Ende bleibt die Entscheidung wie immer beim Konsumenten. Wer Angst vor Nano hat, sollte unsere Sonnencremes nicht verwenden. Die oben genannte Variante A ist da eine gute Alternative! Allerdings halte ich Feinstaub in den Städten, Zigarettenrauch (aktiv wie passiv), Benzindämpfe, Chemie in Nahrung, Kleidung und Kosmetik, Elektrosmog usw. für viel gefährlicher. Eine allgemein gültige Wahrheit habe ich aber auch nicht anzubieten – nur meine Meinung und 18 Jahre gute Erfahrungen.

    • Birgit sagt:

      Hallo Markus, huch, dachte ich gerade, das ist ja ein langer Kommentar. Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Meinung zum Thema Sonnenschutz. Ich freue mich sehr, dass unsere Leser/innen hier die Argumente eines Fachmanns lesen können. Vielleicht hilft Ihr Kommentar ein wenig, weit verbreitete Irrtümer aus der Welt zu schaffen.

  12. Isabell sagt:

    auf der Suche nach Sonnencreme ohne nano und ohne Aluminium in irgendeiner Form habe ich nur von Eco cosmerics die Baby und Kind Sonnencreme (nicht wasserfest) und von der gleichen Firma das Sonnenöl Spray mit LSF 30 gefunden.
    Welche Inhaltsstoffe ein Produkt hat kann man bei codecheck.info überprüfen.

    • Birgit sagt:

      Hallo Isabell, danke für ihren Tipp. Leider sind da viele neue Produkte noch nicht aufgeführt. Auf http://www.kosmetik-check.de hat Rita Stiens eine sehr umfangreiche INCI-Datenbank zusammengestellt. Dort können Sie wichtige Infos zu Inhaltsstoffen in Kosmetik finden.

  13. Pingback: Sonnenschutz, ja was denn nun?!?

  14. Lehner Marlene sagt:

    Hallo,
    da ich mit den Inhaltsstoffen nichts anfangen kann, würde ich Sie so sehr um Ihre Meinung bitten über folgenden Sonnenschutz: Ultra sun
    Ist da irgendein bedenklicher Stoff dabei?

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marlene

    • Birgit sagt:

      Hallo Marlene, Ultra sun sagt mir auf Anhieb nichts. Wer stellt das Produkt her, gibt es eine genauere Bezeichnung? Dann können wir eventuell helfen. Liebe Grüße Birgit

      • Lehner Marlene sagt:

        Hallo Birgit,
        Ultrasun ist ein Schweizer Produkt und wird überwiegend im Flugzeug (Boardshop) verkauft

        • Birgit sagt:

          Ich habe mir die Mühe gemacht, die INCI Liste anzusehen. Ultrasun ist ein klassischer, konventioneller Sonnenschutz. Inhaltsstoffe: Aqua, Propylene Glycol, Alcohol, Lecithin, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Titanium Dioxide (Nano), Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (Nano), Sodium Acrylates Copolymer, Dimethicone, Pentylene Glycol, Tocopheryl Acetate, Aluminum Hydroxide, Decyl Glucoside, Disodium EDTA, Paraffi num Liquidum, Pentadecalactone, PPG-1 Trideceth-6 – Emulgator chemisch, Stearic Acid, Xanthan Gum. Ob Sie Nanopartikel in ihrer Sonnencreme haben möchten, weiß ich nicht. Die anderen fett markierten Inhaltsstoffe möchte ich nicht in meiner Sonnencreme haben. Bitte fragen Sie den Hersteller detailliert nach den Inhaltsstoffen.

  15. Tes sagt:

    Hallo,

    Ich finde diese Beiträge sehr hilfreich, danke dafür! Ich möchte hinsichtlich Alumina hinzufügen, dass ich das versuche zu vermeiden wann es geht, allerdings gibt es nicht wirklich günstige Alternativen. Wenn titaniumdioxide unbedenklich ist, würde ich nun trotz Alumina doch Lavera oder Weleda wählen. Wissenschaftler haben bewiesen, dass kurkuma Aluminiummolekulen bindet und somit nicht durch unserem Körper aufgenommen werden kann. Außerdem hat es krebsvorbeugende und Entzündungshemmende Eigenschaften. Ich würde dann empfehlen an dem Tag, dass man Sonnenschutzmittel benutzt mit, oder auch ohne Aluminium, einfach ein Löffel kurkuma puder aufzulösen und zu trinken. Schaden wird’s keinesfalls! Außerdem benutzt man nicht jeden Tag Sonnenschutz Mittel. Erst wenn man es jeden Tag über längere Periode benutzt wird es bedenklich. VG

  16. Jenny sagt:

    Hallo Zusammen,
    was sagt ihr zum HARA-Sonnenschutzmittel
    Aglaia DRC Sonneschutz Ultragel

    Inhaltsstoffe: (INCI) Aqua, Alcohol, Lecithin, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Propylene Glycol, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol, Butyl Methoxydibenzoylmethane Mica, Sodium Acrylates Copolymer, Xanthan Gum, Lactoperoxidase, Superoxide Dismutase, Tocopheryl Acetate, Decyl Glucosoide, Disodium EDTA, Glycerin, Paraffinum Liquidum, PPG-1 Trideceth-6, Sodium Dehydroacetate, Titanium Dioxyde, Camellia Sinensis Leaf Extract, Phenoxyethanol, Sorbic Acid, Tetrasodium EDTA, Ethylparaben, Methylparaben, Propylparaben, Sodium Methylparaben

    Meine Familie verwendet es seit vielen Jahren, ich hingegen bin mir jetzt nicht mehr so sicher.

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Jenny

    • Birgit sagt:

      Ist eben ein ganz klassisch, konventionelles Sonnenschutzmittel mit viel Chemie!… Ich persönlich würde es nicht verwenden.

    • Mary B 98 sagt:

      Alcohol an Stelle zwei der INCI finde ich nicht so gut. Die Filter sind chemisch (was nicht unbedingt schlecht ist).
      Wenn Du bei chemischen Filtern bleiben möchtest, dann schau mal nach Piz Buin Ultra Light Dry Touch, kostet so um die 13 Euro und fühlt sich auf der Haut gut an.

      • Birgit sagt:

        Leider ist Piz Buin keine Naturkosmetik! Auf der Internetseite konnte ich auch keine Angaben zu den INCI finden. Das halte ich immer für bedenklich.

      • Dylan sagt:

        Hallo, ich sehe das genauso wie Mary B und bin sehr skeptisch, wenn eine Firma für Sonnenschutzmittel auf Ihrer Webseite die Inhaltsstoffe nicht ausweist. Ist gibt aber ja noch andere Wege die Inhaltsstoffe einzusehen. Hier ist z.B. die Liste für das Produkt „Piz Buin In Sun Lotion SPF 2“

        Aqua, Homosalate, Glycerin, Benzophenone-3, Dimethicone, Butylene Glycol, Adipic Acid/Diethylene Glycol/Glycerin Crosspolymer, Octocrylene, VP/Hexadecene Copolymer, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, Silica, C30-38 Olefin/Isopropyl Maleate/MA Copolymer, Tocopheryl Acetate, Caprylyl Glycol, Glyceryl Stearate, PEG-100 Stearate, Potassium Cetyl Phosphate, Squalane, Trimethylsiloxysilicate, Trisiloxane, Hydroxethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Sclerotium Gum, Behenyl Alcohol, Polysorbate 60, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, phenoxethanol, Methylisothiazolinone, Parfum, Oxybenzon

        Neben den chemischen UV-Filtern finden sich auch Silikone in dem Produkt. Mit Naturkosmetik hat das wirklich nichts mehr zu tun!

        • Birgit sagt:

          Hallo Dylan, danke für deine Recherche. Schade ist, dass viele Leute mit den INCI-Angaben nicht viel anfangen können. Gut, dass viele Naturkosmetik-Hersteller die Inhaltsstoffe auch in Deutsch angeben.

  17. Dylan sagt:

    Wozu kann man hier überhaupt seine Webseite angegeben, wenn Sie doch wieder gelöscht wird? 😉
    Dann kannst du auch direkt den ganzen Kommentar löschen!

  18. Chris sagt:

    Eco ist super, bis jetzt die beste sonnencreme die ich gefunden habe, auch bezüglich inhaltsstoffen. LG

  19. Alex Riedel sagt:

    Also die beste Sonnenschutzcreme ohne Chemie gibt es derzeit die Solaris – Energy Cosmetic von Dr. John Ionescu. Diese verwende ich schon über 5 Jahre und bin sehr begeistert. Keie Chemie, keine Duftstoffe oder Schadstoffe.

    • Birgit sagt:

      Hallo Alex, kannst Du das etwas genauer beschreiben, wieso das die „Beste“ sein soll? Anhand der Inhaltsstoffe kann ich das leider nicht erkennen. Als Naturkosmetik ist sie, wenn ich das richtig sehe, auch nicht zertifiziert.

    • Charlotte sagt:

      Alex, das stimmt so nicht. Es sind z.B. synthetische UV Filter drin und auch Disodium EDTA. Das kann mutagen und toxisch sein. Also von wegen „keine Chemie“ (was soll das überhaupt heißen).

      • Birgit sagt:

        Danke für deinen Kommentar. Für Laien sind solche Details leider sehr schwer zu erkennen. Das finde ich nicht gut und würde mir wünschen, wenn eine deutsche Beschreibung der Inhaltsstoffe bei Kosmetik zusätzlich verpflichtend wäre. 🙂

  20. Winstonfub sagt:

    thanks for this great illuminating website

  21. Jana sagt:

    Auch auf der Suche nach einer Sonnencreme, bin ich gerade auf diese hier gestoßen:
    Zeolith MED® Sonnencreme LSF25
    Wirkstoffe: Zeolith, Kokosöl, Lecithin, Vitamin E
    Inhaltsstoffe: Aqua, Caprylic/Capric Triglyceride, Titanium Dioxide, Zeolite, Glycerin, Glyceryl Stearate, Polyglyceryl-3 Stearate, Cetearyl Alcohol, Polyglyceryl-3 Polyricinoleate, Coco-Caprylate/Caprate, Cocos Nucifera (Coconut) Oil, Myristyl Alcohol, Alumina, Isostearic Acid, Lecithin, Polyhydroxystearic Acid, Stearic Acid, Sodium Levulinate, Glyceryl Caprylate, Tocopheryl Acetate, Lactic Acid, Sodium Cetearyl Sulfate, Sodium Anisate, Xanthan Gum, Limonene, Citral, Cymbopogon Schoenanthus Oil, Geraniol, Linalool, CitruS Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Citronellol

    Was ist davon zu halten? Erst einmal hört sich alles gut an, mich würde aber doch noch die eine oder andere Meinung interessieren!

    • Birgit sagt:

      Kannst Du sicher ausprobieren, kommt zertifizierter Naturkosmetik recht nahe. Wie ein Kommentar auf der Seite beschreibt, kann es zum „Weißeleffekt“ beim Auftragen kommen.

  22. eva112 sagt:

    Jetzt haben wir 2018: Gibt es neue Erkenntnisse oder Tips was Sonnenmilch betrifft. Ich weiß zur Zeit überhaupt nicht welche ich kaufen könnte, natürlich möchte ich Aluminium vermeiden, aber ist Titan Dioxid besser? Tendiere zu Eco oder ambient, aber überzeugt bin ich nicht. Gibt es eine bessere Alternative?

    • Birgit sagt:

      Was verstehst Du unter „besser“? Legst Du besonderen Wert auf einen hohen Lichtschutzfaktor, oder ist es Dir wichtig, nur wenige hochwertige Inhaltsstoffe im Sonnenschutz zu haben? Soll der Sonnenschutz von einem regionalen Unternehmen (aus Deutschland) stammen? Von Martina Gebhardt gibt es jetzt z.B. wieder eine Serie die sich „Summer Time“ nennt und ohne Aluminium, Titan Qxid usw. auskommt. Zu dieser Serie gehören eine Creme, eine Lotion, ein Öl, Kapseln und eine Pflege für danach. Hier mal die Inhaltsstoffe für die Martina Gebhardt SUMMER TIME Face & Body Lotion: Inhalt: Olivenöl°, Kukuinussöl*, Sheabutter*, Aloe Vera Auszug°, Johanniskrautauszug°, Sanddornfruchtfleischöl°, Rosenblütenauszug°, Karottenauszug°, Kakaobutter*, Topinamburblüten- und Wurzelauszug°, Walnussblatt und Nussauszug°, Holunderwurzel – und Beerenauszug°, Magnolienrindenauszug*, grüner Teeauszug°, Cetylalkohol, Süßholzwurzelauszug°, Kokosölextrakt, Mineralerde, Vitamin E, Lecithin*, Gold, Silber, Schwefel, echte ätherische Öle.
      Hier noch der Link zur Produkt-Seite: http://www.martina-gebhardt-naturkosmetik.de/de/produkte/summer-time/
      Allerdings weiß ich nicht, ob diese Serie deinen Vorstellungen entspricht. Ich würde mich freuen, wenn ich Dir helfen konnte. Frühlingsgrüße aus Dresden sendet Birgit

  23. eva112 sagt:

    Danke für die ausführliche Antwort und für den Tip. Ja, mir ist es wichtig, daß der Sonnenschutz ohne Aluminium/Titanoxid und ohne Nanopartikel ist. Wenn das Unternehmen dann noch aus Deutschland oder zumindestens aus Europa kommt, umso besser. Martina Gehart Naturkosmetik kenne ich bisher noch nicht. Hat diese Creme einen gewissen Lichtschutzfaktor? Ich brauche keine 30 oder 50, aber 10 sollte es schon haben. Ich werde jetzt erst mal auf die Seite gehen und Lesen. grüße aus Kiel eva112

    • Mary B 98 sagt:

      Nein, die Creme enthält keinenLichtschutzfilter.
      Ehrlich gesagt macht Johanniskraut photosensibel und viele ätherische Öle haben auch Bestandteile, die man nicht im Sonnenlicht auf der Haut tragen sollte.
      Ich schätze Martina Gebhardt, aber diese Creme wäre für mich für tagsüber nichts.

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