Von Birgit, 6. Oktober 2013

Von Herbstzeit im Garten und karamellisierten Kürbiskernen

Den sonnigen gestrigen Tag haben wir genutzt, um im Garten einige Arbeiten zu erledigen. Die letzten Früchte haben wir geerntet, Äpfel, Kürbis, Paprika und Tomaten.

Topinambur, Grünsaat und der erste Frost

gelbe Blüten am TopinamburNein, das stimmt nicht ganz, der Topinambur blüht und schaukelt im Wind hin und her, er kann noch bis Ende Oktober/Anfang November warten und bis dahin noch größere und schönere Knollen entwickeln. Dann ist die Geschichte vom Topinambur dran.

 

An den Blättern von Kürbis, Paprika und Feige sah man, dass auch der Frost schon mal vorbei geschaut hatte. Dann war die Entscheidung, Anfang September Grünsaat zu säen, wahrscheinlich richtig. Herbstgemüse würde bei diesen Temperaturen ohne Schutz sicher nicht mehr gedeihen. Unsere Senfgrünsaat ist gut angewachsen, mal sehen wie groß sie noch wird.

Kürbisblätter mit FrostStrauch mit grünen PaprikasGründünger auf Beet

Vorletzte Arbeiten im Garten

Die Paprikapflanzen aus dem Frühbeet sind auf dem Kompost gelandet, ein paar Erdbeeren versuchen noch rot zu werden, Astern und Herbstzeitlose blühen in voller Pracht. Man merkt, es wird Zeit, empfindlichen Pflanzen wie Fuchsie und Feige ein Wintermäntelchen zu verpassen oder nach drinnen zu räumen, damit Sie nicht erfrieren. Ganz schön doof finde ich, dass es in diesem Jahr weder einen Frühling gab, noch einen warmen Herbst. 6 °C sind für Oktober schon bitter kalt und der Wind pfeift sehr energisch durch den Garten.

Lila Blüten          Blüten vieler Herbstzeitloser

Unser alter Ontario Apfelbaum

Ast mit Äpfeln der Sorte OntarioUnser alter Apfelbaum von der Sorte Ontario hat uns noch zwei Körbe Äpfel geschenkt, obwohl sicher über die Hälfte der Äpfel leider am Baum verfault sind oder von anderen Tierchen aufgefressen wurden. Was wir gegen diese Fäulnis tun können, wissen wir auch nicht so richtig!
Vielleicht haben Sie da einen Tipp für mich, wir würden uns über einen Rat von Ihnen freuen!!!

Den Ontario kann man ganz gut lagern, aber immer in den Keller zu laufen, um einen Apfel zu essen, ist nicht so unser Ding. Wir verarbeiten die Äpfel sicher wieder zu Apfelmus und Apfelchutney. Beides lässt sich wunderbar in Weckgläsern haltbar machen und ist, schön verpackt, immer ein klasse „Mitbringsel“.

Körbe mit Äpfeln, Kürbis, Tomaten, PaprikaTomaten und Paprika dürfen noch ein wenig nachreifen und was wir mit dem großen, grünen Kürbis anstellen, wissen wir noch nicht. Der ist aus Nachbars Garten zu uns herüber gewachsen, leider wusste unsere Gartennachbarin auch nicht, was das für eine Sorte Speisekürbis ist. Wenn Sie die Sorte auf dem Foto erkennen, freuen wir uns über eine Nachricht!
Ja, es ist jetzt Kürbiszeit, bei uns gab es gestern auch wieder leckere Kürbissuppe und für den Abend suchte ich noch nach etwas zu naschen.

Karamellisierte Bio-Kürbiskerne selbst gemacht

Da viel mir ein, dass wir noch eine Tüte Kürbiskerne im Haus hatten. Die schmecken so ja schon ganz gut, aber eigentlich war mir nach etwas Süßen, Schokolade war aber keine da! Da habe ich etwas Bio-Rohrzucker in eine Pfanne geschüttet, vielleicht 50 g, und die Kürbiskerne dazu gegeben, vielleicht 100 g, beides habe ich langsam auf Stufe 5/6 (Elektroherd) erwärmt. Als der Zucker flüssig war, habe ich den Herd zuerst ausgeschaltet und dann recht zügig flüssigen Rohrzucker und Bio-Kürbiskerne vermengt, sodass möglichst alle Kürbiskerne vom Rohrzucker umhüllt wurden. Anschließend habe ich die warme, klebrige Masse auf einem Backblech ausgebreitet und abkühlen lassen. In eine Schüssel geben, wenn viele Kürbiskerne zusammen kleben, etwas auseinander brechen, fertig. Genau richtig für einen kalten Herbstabend gab es karamellisierte Kürbiskerne in Bio-Qualität – ein Genuss! (Sie waren viel zu schnell aufgegessen!)

Holzrührlöffel und Bio-KürbiskerneKuchenblech mit karamellisierten KürbiskernenBio-Kürbiskerne karamellisiert im Detail

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