Von Birgit, 30. Juni 2015

Friseurgespräche beim Naturfriseur

Über Gott, die Welt „schönes sein“ und „Mutter Erde“.

Neues kennen lernen, war mein Motto für diesen Montag. Dabei sollte sich „das Neue“ auf das Kennenlernen einer neuen Naturfriseurin beschränken. Aber wie das so manchmal ist…

Hair meets fair – Naturfriseur

Logo hair meets fairDie Haare sollten dringend ab, meine gewohnte Naturfriseurin ist im Urlaub, so musste ich mich neu orientieren. In Dresden gibt es inzwischen einige Friseure, die ausschließlich Naturkosmetik-Produkte für die Haarpflege verwenden. In der Neustadt wurde ich fündig und vereinbarte einen Termin bei Kerstin Hawlitzky, die seit November vergangenen Jahres ihren Laden „Hair meets fair“ betreibt.

Jemand Neues an meinen Kopf heran zu lassen, kostet mich schon etwas Überwindung, aber der keine Laden auf der Görlitzer Straße ist einladend eingerichtet und Kerstin Hawlitzky empfängt mich freundlich. Nach genauer Begutachtung meines Haars, der Frage nach meinen Wünschen und Vorstellungen, gibt es erst mal eine Kopfmassage. Sie erklärt mir genau, was sie vor hat, ich stimme zu und es kann losgehen.

In mein trockenes Haar massiert sie ein Shampoo von schönes sein ein. Auf meine Frage, warum ins trockene Haar, antwortet Sie, dass es wichtig ist die Kopfhaut zu waschen und zu pflegen und das Shampoo auch bis in die Haarspitzen reicht. Nach der Wäsche kommt das Schneiden, dabei versucht Kerstin Hawlitzky besonders auf die natürlichen Gegebenheiten meines Haars einzugehen. Nach dem Scheiden sind meine Haare bereits fast trocken, was an der Kürze liegt. Deshalb kommt der Fön nur ganz kurz zum Einsatz, danach kann ich mir so richtig durch die Haare fahren. Woraufhin Naturfriseurin Hawlitzky hier und da noch etwas nachschneidet. Fertig – auf Gel und Spray verzichten wir, denn der Schnitt passt perfekt.
Internet: www.hair-meets-fair.de

schönes sein – Naturkosmetik für Haut und Haar

Logo schönes seinNatürlich wollte ich noch wissen, warum sie sich für die Naturkosmetik-Produkte von schönes sein entschieden und wie sie diese gefunden hat. In einem Gespräch bei einem Seminar, erfuhr Kerstin Hawlitzky von dieser Naturkosmetikserie und informierte sich gleich ausführlich im Internet. Überzeugt haben sie dann die voll deklarierten, hochwertigen Inhaltsstoffe und ganz besonders, dass die Produkte in der Glasflasche angeboten werden. Was ich natürlich auch sehr sympathisch finde.

Hinter schönes sein steckt Kirsten Kelting, die selbst Naturfriseurin ist, mit ihrer Familie. Sie kann auf eine jahrzehntelange Erfahrung als Friseurmeisterin verweisen und entwickelt die schönes sein Naturprodukte bereits seit 2003. Produziert wird in Österreich wo die Naturkosmetik auch als Bio-Kosmetik von Bio-Austria zertifiziert ist. Zum Sortiment gehören nicht nur Haarpflegeprodukte, sondern auch Gesichts- und Körperpflege für die ganze Familie.
Internet: www.schoenes-sein.de

Mutter Erde – Ganzblatt Kräuter-Mischtee

Logo Mutter ErdeVor dem Schneiden servierte mit meine neue Naturfriseurin noch einen Kräutertee meiner Wahl, natürlich in Bio-Qualität. Ich entschied mich spontan für „GeistesBlitz“, den kann man ja immer gebrauchen. Im Metall-Teesieb meiner großen Glas-Teetasse tummelten sich acht verschiedene Sorten Basilikum, Rosmarin, Weiße Melisse und Kornblume. Von Jedem ein klein wenig. Kerstin Hawlitzky kommt bei diesen Tees ins Schwärmen und ist der Meinung, dass alle Tees die sie kennt, nicht an diese Mischungen von Mutter Erde heran reichen.
Der Duft ist sehr vielversprechend und nach sechs Minuten ziehen, kann ich mir ein erstes Geschmacksbild machen. Vollmundig und rund entfalten sich die Aromen über Gaumen und Zunge. Kein Kaut ist zu dominant, alle elf Kräuter sind wunderbar harmonisch aufeinander abgestimmt. GeistesBlitz ist schon mal eine gelungene Komposition.

Die Komponisten dieser Bio-Ganzblatt-Kräuter-Mischtees sind Bettina Berchtold-Zabel und Marc Zabel. Sie betreiben die Kräuterei Mutter Erde in Steinen-Hofen im Schwarzwald. Dort bauen sie ca. 50 verschiedene Kräuter an, die in reiner Handarbeit aktuell zu 16 verschiedenen Ganzblatt-Teemischungen komponiert werden. Blütenzucker und Kräutersalz runden ihr Sortiment ab.
Internet: www.ganzblatt.de

Mutter Erde CitroVitella DetailfotoFür die kommenden Sommertage habe ich eine Dose CitroVitella gekauft mit Zitronenverbene, Zitronenbasilikum, Ringelblume, Zitronenbohnenkraut, Lemongras und Sonnenblume. Diese Mischung kann ich mir sehr gut als Durstlöscher an heißen Tagen vorstellen.

Jetzt hat Adina die Mutter Erde Ganzblatttees genau unter ihre Lupe genommen.

Friseurgespräche können durchaus interessant, inspirierend und Wissen vermittelnd sein. 😉 Deshalb danke an Naturfriseurin Kerstin Hawlitzky aus der Dresdner Neustadt!

5 Antworten auf Friseurgespräche beim Naturfriseur

  1. Juliane Leser sagt:

    Vielen Dank für den Bericht. Ich kann Frau Hawlitzky wärmstens empfehlen. In ihrem überaus hübschen Lädchen fühle ich mich geborgen und kann ihr meine Haarpracht guten Gewissens anvertrauen. Ich bin ein absoluter Freund von Ganzheitlichkeit und diese ist bei Frau Hawlitzky besonders gut ausgeprägt. Bedacht auf Regionalität wählt sie kleine Betriebe als Kooperationspartner aus anstatt großen Konzernen. Sie schneidet im natürlichen Haarfall, weiß genau, was langfristig gut für das Haar ist und auch die Produkte in den Glasflaschen und der erwähnte Bio-Tee seien nicht zu vergessen.
    Das Ergebnis ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe (ich war nämlich auch erst vor 14 Tagen bei ihr). Dass sie authentisch ist, ist klar, denn man sieht deutlich, dass sie zu den Dingen steht, die sie tut und lebt.
    Das alles schreibe ich nicht nur, weil sie meine Kundin ist, sondern weil wir uns gegenseitig ergänzen. Ich bin sehr glücklich, sie zu meinen liebevollsten Kunden zählen zu dürfen und wünsche ihr alles Gute der Welt!!! 🙂

  2. Juliane Leser sagt:

    PS: Und übrigend – das Foto ist total toll! Gefällt mir. Vielleicht meldet sich die Kräuterei Mutter Erde bei dir. Ihnen könnten ein paar ordentliche Fotos nicht schaden. 🙂

    PPS: Wieso wurde Frau Hawlitzky eigentlich nicht fotografiert? Oder der Laden an sich?

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